Ein Sommer voller Aktionen

Seit vielen Jahren sind unsere Sommerwerkstätten ein beliebter Anlaufpunkt für Familien mit Kindern. Basteln und Malen, aber auch Neues lernen stehen im Mittelpunkt. Doch vor allem sollen die Kinder und Jugendlichen Spaß haben – und am Ende des Tages haben sie ein selbstgemachtes Mitbringsel .

Vielfalt der Wecker: Geometrisch oder gegenständlich, Figuren, Obst, Cupcakes, Smartphones…

Das Hauptthema der Werkstätten im Sommer 2017 waren die Wecker. Mit speziellen Uhrwerken mit Weckfunktion konnten die Kinder einen funktionierenden Wecker mit selbstgewähltem Aussehen basteln. Passend zur Sonderausstellung: Der geführte Rundgang zu Beginn machte natürlich bei den Stationen der Weckergeschichte Halt. Und wenn die ersten Kinder schon fertig waren, konnten sie sich zusammen mit dem Personal des Uhrenmuseums noch einige Besonderheiten in der Sonderausstellung anhören und anschauen, während andere noch malten und bastelten.

Auch die klassische Form der Lackschilduhr regt Kinder immer wieder zu neuen Verzierungen und Dekorationen an.

Doch die Wecker sind nicht die einzigen Objekte, an denen sich die Kinder ausprobieren konnten. Auch die schon bekannten Schilderuhren wurden wieder gebastelt. Einige weit gereiste Gäste durften wir am 7. August begrüßen: Eine Gruppe Kinder aus Tschernobyl kam in den Schwarzwald und hat im Deutschen Uhrenmuseum Halt gemacht, um sich ein paar Andenken selbst zu basteln. Aber auch für Ferienkinder aus Vöhrenbach oder Simonswald gab es unseren „Dauerbrenner“. Die Zeiger sind hier übrigens viel robuster als bei den Weckern und die Kinder kommen ziemlich schnell darauf, wie sie zu montieren sind. So ist es auch immer wieder schön zu beobachten, wie sich die Kinder gegenseitig helfen, sobald die ersten das Prinzip verstanden haben.

Bei den Musik-Werkstätten können die Kinder mehr als eine Form aussägen. In einem passenden Brettchen platziert ergibt sich ein Effekt räumlicher Tiefe.

Für das Furtwanger Ferienprogramm gab es außerdem zwei weitere Veranstaltungen. Am 14. August konnten die Kinder nicht nur die Musikautomaten im Untergeschoss des Museums besichtigen und anhören, sondern sich ihre eigenen kleinen Spieldosen basteln. Und zwei Wochen später, am 28. August, ging es in die Küche: Zwölf Kinder haben Teig ausgerollt, Formen ausgestochen und Kekse gebacken. Natürlich nicht irgendwelche Formen: Auch hier ist die Lackschilduhr wieder allgegenwärtig. Und mit Zuckerguss, Schokolade und allerlei farbigem Dekor wurden daraus essbare Uhren.

Die Form ist noch als Lackschild zu erkennen, doch die Zeit zeigt es nicht an. Dafür schmeckt es umso besser.

Übrigens sind unsere Sommerprogramme nicht nur etwas für Einheimische. An den offenen Werkstätten nahmen sehr häufig  die Kinder von Touristen teil. Denn neben Naturerlebnissen, Wandern und anderen Freilichtaktivitäten bietet der Schwarzwald natürlich auch eine breite Palette an Kultur und Tradition – und die Schwarzwalduhren gehören auf jeden Fall dazu.

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