Glanzstücke im Deutschen Uhrenmuseum (Teil II)

Deutsche Reichskolonialuhr, Badische Uhrenfabrik, Furtwangen, um 1905.

Was hat es mit der Reichs-Kolonial-Uhr auf sich?
Immer wieder werden wir nach besonderen Uhren gefragt, die man im Deutschen Uhrenmuseum unbedingt gesehen haben sollte. Aus diesem Grund gibt es die „Zwölf Glanzstücke“.
Einige unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen stellen hier ihren Favoriten vor. Unser Museumspädagoge Robert Werner hat die Reichs-Kolonial-Uhr als sein liebstes Stück gewählt.

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Pustekuchen!

„The Pneumatic Timer“, T. Mayhew & Co., New York City um 1875, Inv. 2016-047

Stolz ließ sich Theophilus Mayhew 1875 eine „nützliche Verbesserung im Bereich der Zeiterfassungsinstrumente“ patentieren. Seine Erfindung war eine Stoppuhr, die man ohne Hände bedienen konnte. Besonders praktisch sei das für Reiter oder Ruderer – eben Sportler, die ihre Hände benötigen, erklärte Mayhew. Doch wie funktionierte das?

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„Fearless“ – Eine Deutsche ohne „German Angst“

Taschenuhr „Fearless“ mit Figurenautomat, um 1895

Mit dem Begriff „German Angst“ wird die Zögerlichkeit oder Mutlosigkeit bezeichnet, die den Deutschen eigentümlich sei. Doch sie können auch anders: Mit der preisgünstigen Taschenuhr „Fearless“ (furchtlos) eroberten die Gebrüder Thiel aus dem thüringischen Ruhla um 1900 die internationalen Märkte.

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Das Pferd von hinten aufzäumen

Lackschilduhr mit gespiegeltem Zifferblatt und rückwärtsgehenden Zeigern, Mitte 19. Jahrhundert.

Erkennen Sie, wie spät es ist? Nein, nicht neun Minuten nach Zehn! Bei genauerem Betrachten der Uhr wird klar: Die Zeiger laufen gegen den Uhrzeigersinn, also rückwärts. Da aber das komplette Ziffernblatt spiegelverkehrt aufgemalt wurde, läuft die Uhr insgesamt doch vorwärts. Doch was ist der Sinn einer spiegelverkehrten Uhr? Ist sie ein Scherzartikel oder hat sie eine nützliche Funktion?

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Uhrmacher plant Kirchenbau

Lackschilduhr mit Darstellung der „Kath. Nothkirche Furtwangen“.

1875 plante der Furtwanger Uhrmacher Irenäus Eschle den Bau einer Kirche. Doch warum? Zu dieser Zeit tobte im Deutschen Reich ein erbitterter Streit zwischen katholischer Kirche und Staat. Im „Kulturkampf“ diskutierte man die Fragen, ob der Papst unfehlbar sei und wie viel Einfluss die Kirche im Staat ausüben durfte. Dies teilte auch Furtwangen in zwei Lager.

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Das ABC der Zeit

Tischuhr mit Weltzeit-Anzeige, Idee Sandford Fleming, Weber & Aeschbach, Pforzheim, 1954/55, Inv. 2000-94

Die Eisenbahn war im 19. Jahrhundert der Inbegriff der Modernität. Doch der Zugverkehr machte auch sichtbar, dass an jedem Ort eine andere Ortszeit galt. Zum Erstellen der Fahrpläne einigte man sich zwar auf einheitliche Landeszeiten, für den internationalen Verkehr blieb das Problem jedoch bestehen.

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Xaver im Uhrenland – Autorin Heidi Knoblich über ihr neues Kinderbuch


Heidi Knoblich stellt Ihr Kinderbuch am 13. Oktober um  19 Uhr im Café Goldene Krone in St. Märgen vor.

Unter all den Schwarzwälder Uhrmachern und Uhrenhändlern, die einst in aller Herren Länder zogen, hoben sich jene, die in England ihre Geschäfte tätigten, besonders hervor. Weil sie fortan die aus England mitgebrachten Sitten wie das Teetrinken und den Gebrauch der englischen Sprache zelebrierten, nannte man sie „Schwarzwald-Engländer“.

Heidi Knoblich hat ein Weihnachtskinderbuch über diese schillernden Schwarzwälder geschrieben: „Xaver im Uhrenland – Weihnachten bei den Schwarzwald-Engländern“.   Weiterlesen „Xaver im Uhrenland – Autorin Heidi Knoblich über ihr neues Kinderbuch“